Kanzlei Jülicher
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht, Testamentsvollstrecker, vereidigter Buchprüfer

Telefon: 02452 976090
Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht in Heinsberg

Aktuelles

05.12.2015

Das verlorene Testament

Verloren gegangene Testamente sind immer wieder Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Wer sich auf ein nicht auffindbares Testament beruft, muss die formgültige Errichtung des Testaments und seinen Inhalt nachweisen.

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22.10.2015

Wiederverheiratungsklausel prüfen

Nach einer Entscheidung des OLG Saarbrücken vom 15.10.2014 (5 U 18/13) zu einer Wiederverheiratungsklausel ist es angezeigt, die Wiederverheiratungsklauseln in Testamenten zu prüfen.

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30.09.2015

Vorsicht vor Rangrücktritt bei Wohnrecht oder Nießbrauch

Aus verschiedenen Gründen werden immer wieder Häuser oder Eigentumswohnungen in die nächste Generation übertragen. Der Übertragende behält sich meistens ein Nießbrauchsrecht oder bei einer selbst bewohnten Immobilie ein Wohnrecht vor. Problematisch wird die Angelegenheit, wenn der neue Eigentümer das Objekt belasten will. Bei einer vernünftig geregelten Übertragung tritt für solche Fälle ein Rückforderungsrecht für den bisherigen Eigentümer ein. Das bedeutet, dass der übertragende das Objekt zurückfordern kann, damit sein Wohnrecht oder sein Nießbrauchsrecht nicht gefährdet wird.

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24.09.2015

RA Jülicher zum 3. Mal in Folge in der FOCUS-Liste

In der FOCUS-Liste mit den Topanwälten in verschiedenen Rechtsgebieten in Deutschland 2015 wird Herr Rechtsanwalt Jülicher wieder als einer von 71 Top-Anwälten für Erbrecht geführt. 

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04.09.2015

Die Europäische Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO) gilt seit dem 17.08.2015!

Für alle Todesfälle, die ab dem 17.8.2015 0.00 Uhr eingetreten sind, gilt die Europäische Erbrechtsverordnung. In allen EU-Staaten mit Ausnahme von Dänemark, Irland und Großbritannien findet die neue Verordnung Anwendung. Sie ist nach Artikel 20 EU-ErbVO auch im Verhältnis zu Staatsangehörigen außerhalb der teilnehmenden Staaten anwendbar.

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16.04.2015

Weitere sehr positive Beurteilung der "Praxishilfen Erbrecht"

Auch in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für das Erbrecht, der "Zeitschrift für Erbrecht und Vermögensnachfolge", wird in einer Rezension betont, dass das Buch eine Lücke in der erbrechtlichen Literatur schließt und einen hohen praktischen Nutzen ausweist. Es wird vom Rezensenten "bestens" empfohlen.

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09.03.2015

Höfeordnung "schlägt" Testament

Wenn sich im Nachlass ein Hof im Sinne der Höfeordnung befindet - sie gilt nur für land- oder forstwirtschaftliche Betriebe, die in den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein liegen - fällt kraft Gesetz (§ 4 der Höfeordnung) der Hof an den Hoferben und nicht in den Nachlass, der per Testament vererbt wird. Hier gelten Sonderregelungen auch hinsichtlich der Abfindung von Miterben (§§ 12 ff. Höfeordnung). Dabei ist zu beachten, dass dies nur für den rein land- oder forstwirtschafiltichen Teil des Betriebes gilt. Betreibt man auf einem Hof beispielsweise eine Lohnmästerei, wird dies von der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht als landwirtschaftlicher, sondern als gewerblicher Btrieb angesehen. Das hat zur Folge, dass dieser Teil des Betriebes nicht unter die Höfeordnung fällt.

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22.02.2015

Bestattungsgesetz NRW zum 1.10.20145 geändert

Das neue Bestattungsgesetz NRW, das zum 1.10.2014 in Kraft getreten ist, hat einige Änderungen mit sich gebracht:

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30.12.2014

sehr positive Beurteilung der "Praxishilfen Erbrecht"

In der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) wurde mein Buch "Praxishilfen Erbrecht" sehr positiv von Herrn Rechtsanwalt Holger Siebert, Alsfeld rezensiert:

Praxishilfen Erbrecht. Tabellen, Texte, Berechnungen, Arbeitshilfen. Von Hans-Oskar Jülicher und Wolfgang Roth. – München, Beck 2014. XII, 339 S., kart. Euro 39,80. ISBN: 978-3-406-58693-4.

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22.12.2014

Grabpflegekosten sind keine Nachlassverbindlichkeiten

In einer aktuellen Entscheidung hat das Oberlandesgericht in Köln – 20 W 94/13  /ErbR 2015, 101 f. - sich der herrschenden Lehre und Rechtsprechung angeschlossen und deutlich gemacht, dass Grabpflegekosten keine Nachlassverbindlichkeiten sind. D.h., dass die Erben nicht für die Grabpflege aufkommen müssen. 

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