Hans-Oskar Jülicher
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht, Testamentsvollstrecker, vereidigter Buchprüfer
Ruth Schulze-Jülicher
Rechtsanwältin, Anwaltmediatorin (DAA)
Kurt Schmitz
Rechtsanwalt
Kanzlei Jülicher in Heinsberg
21.6.2016

Einigung über Erbschaftsteuer

Die Koalition hat gerade noch innerhalb der vom Verfassungsgericht gesetzten Frist eine Eingung zur Erbschafsteuer gefunden. Näheres finden sie hier. ...→ weiterlesen


20.6.2016

Die Ausschlagung der Erbschaft führt nicht automatisch dazu, dass ein Kind die Bestattungkosten nicht tragen muss

Weitgehend unbekannt sind die Regelungen der jeweiligen Landesbestattungsgesetze. So sehen die Landesbestattungsgesetze vor, dass neben der Haftung des Erben für die Bestattungskosten nach § 1968 BGB zusätzlich auch die Angehörigen haften. Dies gilt, wenn die Bestattung durch die ...→ weiterlesen


19.6.2016

Einsetzung als Erbe bleibt wirksam auch nach Beendigung der Beziehung

Ein Testament, welches den Ehegatten als Erbe vorsieht, wird mit Ehescheiung unwirksam gemäß § 2077 Absatz 1 BGB. Auch wenn der Erblasser vor seinem Tod die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt hatte und die Voraussetzungen für eine Ehescheidung gegeben waren, tritt die Unw ...→ weiterlesen


8.6.2016

Nachweis des Erbrechts gegenüber der Bank durch ein eröffnetes eigenhändiges Testament

Der 11. Senat des BGH hat am 05.04.2016 das Urteil des Landgerichts Wuppertal vom 10.09.2015 bestätigt und entschieden, dass der Erbe sein Erbrecht auch durch Vorlage eines eröffneten eigenhändigen Testaments belegen kann, wenn dieses die Erbfolge mit der im Rechtsverkehr erforderli ...→ weiterlesen


1.6.2016

Kein nachträglicher Mietausgleich unter Erben bei kostenlosem Wohnen

Wer als Kind (oft jahrelang) kostenlos bei den Eltern wohnt, muss bei deren Tod seinen Geschwistern keinen Ausgleich dafür zahlen, wie Erbrechtsexperte Wolfgang Roth aus Obrigheim mitteilt. Diesen Aspekt hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil dargestellt, der sich im Bereich zwischen Vorerb ...→ weiterlesen


29.5.2016

Scheidungsantrag eines geschäftsunfähigen Ehegatten

Beschluss des Oberlandesgericht Zweibrücken vom 02.02.2016 AZ: 5 VI 417/13   Gemäß § 2077 I BGB ist eine letztwillige Verfügung, durch die der Erblasser seinen Ehegatten bedacht hat unwirksam, wenn die Ehe vor dem Tode des Erblassers aufgelöst worden ist. Hierbei ...→ weiterlesen


22.5.2016

Das genügt im Ausnahmefall

Das Oberlandesgericht Köln hatte in einer Entscheidung darüber zu befinden, ob Aufzeichnungen in einem Notizbuch als Testament ausreichen. In diesem Notizbuch war ein Text geschrieben, der von den Inhalten her ein Testament darstellte. Da dieser Text auch unterschrieben war, nahm das OLG e ...→ weiterlesen


20.5.2016

Drei-Zeugen-Testament nur bei Todesgefahr

Die Errichtung eines ordentlichen – eigenhändigen oder notariellen – Testaments ist nicht immer möglich: Hier ist insbesondere an Fälle zu denken, in denen der Erblasser schwer erkrankt ist, sein Tod unmittelbar bevor steht und die Hinzuziehung eines Notars aus zeitlichen ...→ weiterlesen


9.5.2016

Gebührenrechtliche Privilegierung für Eintragung von Erben bei Vorausvermächtnis infolge einer Erbauseinandersetzung

Vielfach wissen Mitbürger nicht, dass die Berichtigung des Grundbuchs nach einem Erbfall in den ersten beiden Jahren nach dem Todesfall kostenfrei ist. Der Erbe kann somit kostenfrei in das Grundbuch als neuer Eigentümer eingetragen werden. Daneben gibt es noch weitere zahlreiche Fallgesta ...→ weiterlesen


4.5.2016

Auslegung eines Briefes mit Vollmachtserteilung

  Unter dem 31.03.2016, Aktenzeichen 31 WX 413/15, erging ein Beschluss des Oberlandesgerichts München, der sich wieder einmal mit der Auslegung einer letztwilligen Verfügung, resp. dass was Betroffene dafür halten, beschäftigen musste. Der Fall Zugrunde lag folgender Fall: ...→ weiterlesen


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