Hans-Oskar Jülicher
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht, Testamentsvollstrecker, vereidigter Buchprüfer
Ruth Schulze-Jülicher
Rechtsanwältin, Anwaltmediatorin (DAA)
Kurt Schmitz
Rechtsanwalt
Kanzlei Jülicher in Heinsberg
29.5.2016

Scheidungsantrag eines geschäftsunfähigen Ehegatten

Beschluss des Oberlandesgericht Zweibrücken vom 02.02.2016 AZ: 5 VI 417/13   Gemäß § 2077 I BGB ist eine letztwillige Verfügung, durch die der Erblasser seinen Ehegatten bedacht hat unwirksam, wenn die Ehe vor dem Tode des Erblassers aufgelöst worden ist. Hierbei ...→ weiterlesen


22.5.2016

Das genügt im Ausnahmefall

Das Oberlandesgericht Köln hatte in einer Entscheidung darüber zu befinden, ob Aufzeichnungen in einem Notizbuch als Testament ausreichen. In diesem Notizbuch war ein Text geschrieben, der von den Inhalten her ein Testament darstellte. Da dieser Text auch unterschrieben war, nahm das OLG e ...→ weiterlesen


20.5.2016

Drei-Zeugen-Testament nur bei Todesgefahr

Die Errichtung eines ordentlichen – eigenhändigen oder notariellen – Testaments ist nicht immer möglich: Hier ist insbesondere an Fälle zu denken, in denen der Erblasser schwer erkrankt ist, sein Tod unmittelbar bevor steht und die Hinzuziehung eines Notars aus zeitlichen ...→ weiterlesen


9.5.2016

Gebührenrechtliche Privilegierung für Eintragung von Erben bei Vorausvermächtnis infolge einer Erbauseinandersetzung

Vielfach wissen Mitbürger nicht, dass die Berichtigung des Grundbuchs nach einem Erbfall in den ersten beiden Jahren nach dem Todesfall kostenfrei ist. Der Erbe kann somit kostenfrei in das Grundbuch als neuer Eigentümer eingetragen werden. Daneben gibt es noch weitere zahlreiche Fallgesta ...→ weiterlesen


4.5.2016

Auslegung eines Briefes mit Vollmachtserteilung

  Unter dem 31.03.2016, Aktenzeichen 31 WX 413/15, erging ein Beschluss des Oberlandesgerichts München, der sich wieder einmal mit der Auslegung einer letztwilligen Verfügung, resp. dass was Betroffene dafür halten, beschäftigen musste. Der Fall Zugrunde lag folgender Fall: ...→ weiterlesen


27.4.2016

Erlaubnis zur Änderung auch bei Nacherbschaft möglich

Bisher konnten sich nur Ehegatten in der Form eines „klassischen“ Berliner Testaments eine Änderungsbefugnis einräumen, die es ihnen ermöglichte, nach dem Tod des ersten Ehegatten die Schlusserben zu ändern – gegebenenfalls auch nur begrenzt auf einen bestimmten ...→ weiterlesen


24.4.2016

Anspruch auf Prüfung der Kontoauszüge des Erblassers durch den Erben

Ist ein nächster Angehöriger durch Testament oder Erbvertrag vom Erblasser enterbt, steht ihm ein Anspruch auf den Pflichtteil zu. Dieser Pflichtteil ist ein auf Geld gerichteter Anspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Da der Pflichtteilsberechtigte selten einen ge ...→ weiterlesen


15.4.2016

Steuer bei testamentarisch angeordneter Verzinsung eines Vermächtnisses

Der Bundesfinanzhof ( = BFH ) hat in einer mit Datum vom 09.03.2016 veröffentlichten Entscheidung zu dem Aktenzeichen VIII R 40/13 klargestellt, dass es sich bei testamentarisch angeordneten Zinsen für ein Geldvermächtnis um steuerpflichtige Kapitaleinkünfte handeln kann. In dem ...→ weiterlesen


11.4.2016

Neues Fachbuch von FAErbR Wolfgang Roth

Fachanwalt für Erbrecht Wolfgang Roth hat in seinem neuen Buch "Erbfall und Betreuungsrecht" die Schnittstelle zwischen Betreuungsrecht und Erbrecht umfassend aufgearbeitet: Es ist eine der Schwierigsten, der sich ein Betreuer stellen muss. Hierfür gibt das neue Werk dem Betreuer und ...→ weiterlesen


4.4.2016

Zweifel am Testierwillen bei Testament auf Pergamentpapier

Ein handschriftliches Testament i.S.d. § 2247 BGB sollte als solches deutlich gekennzeichnet werden, z.B. mittels der Überschrift „Mein Testament“ oder „Mein letzter Wille“. Der Erblasser muss wissen und wollen, seinen letzten Willen rechtsverbindlich niederzulegen. ...→ weiterlesen


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