Hans-Oskar Jülicher
Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht, Testamentsvollstrecker, vereidigter Buchprüfer
Ruth Schulze-Jülicher
Rechtsanwältin, Anwaltmediatorin (DAA)
Kurt Schmitz
Rechtsanwalt
Kanzlei Jülicher in Heinsberg
28.8.2016

Verjährung des Anspruchs gegen den Beschenkten trotz notwendiger Vaterschaftsfeststellung

Nach dem Tod des Vaters 2007 erbten dessen leibliche Kinder als gesetzliche Erben. Im Erbscheinverfahren stellte sich heraus, dass der Vater neben den ehelichen Kindern einen weiteren unehelichen Sohn hinterlassen hatte. Dessen Abstammung war den ehelichen Kindern bis zur gerichtlicher Feststellung ...→ weiterlesen


25.8.2016

Unwissenheit von Pflichtteilsklausel schützt vor Enterbung nicht

Sehr häufig setzen sich Eheleute in gemeinschaftlichen Testamenten oder Erbverträgen zunächst gegenseitig zum Alleinerben des Erstversterbenden ein und bestimmen dann ihre Abkömmlinge zu Schlusserben des Letztversterbenden. Derartige Verfügungen haben zur Folge, dass die Abk ...→ weiterlesen


19.8.2016

Das Totenfürsorgerecht

Das Amtsgericht München hatte unter dem Aktenzeichen 171 C 12772/15 kürzlich darüber zu entscheiden, wer über den Ort und die Art der Beisetzung eines verstorbenen Angehörigen bestimmt. Der kinderlose Erblasser war mit einer Frau türkischer Abstammung verheiratet.  ...→ weiterlesen


11.8.2016

Pflichtteilsergänzung bei Vorbehalt eines Wohnrechts?

Gem. § 2325 Abs. 3 BGB wird eine Schenkung des Erblassers bei der Berechnung des Pflichtteilsergänzungsanspruchs nur im ersten Jahr vor dem Erbfall zu 100% berücksichtigt. Für jedes weitere Jahr vor dem Erbfall wird der Wertansatz um 10% reduziert (sog. „Abschmelzungsmodell ...→ weiterlesen


1.8.2016

Formwirksamkeit bei Leben in Deutschland

Das OLG Schleswig hatte darüber zu entscheiden, ob ein Ehegattentestament wirksam ist, dass ein polnischer Staatsangehöriger mit seinem deutschen Ehegatten errichtet hat, wirksam ist. In seiner Entscheidung vom 20.4.2016 – Aktenzeichen 3 Wx 122/15 - Hat das OLG dies bejaht. Das polni ...→ weiterlesen


25.7.2016

Klausel für gleichzeitiges Versterben kann auch Erbeinsetzung enthalten

Der Erblasser errichtete mit seiner Ehefrau am 03.07.2004 ein gemeinschaftliches handgeschriebenes und unterschriebenes Testament in dem unter anderem folgendes geregelt war:  „Letzter Wille wir, die Eheleute Günter und Olga St. treffen folgende letztwillige Verfügung. Wir setze ...→ weiterlesen


21.7.2016

Totenfürsorgerecht

Immer wieder müssen sich Gerichte auch damit beschäftigen, wer berechtigt ist die Beerdigung des Verstorbenen zu organisieren und über Art und Weise der Bestattung zu entscheiden. Mit dem Totenfürsorgerecht musste sich auch das Oberlandesgericht Naumburg im Urteil vom 8.10.2015 ( ...→ weiterlesen


13.7.2016

Vorzüge eines notariellen Nachlassverzeichnisses

Nach den gesetzlichen Bestimmungen kann ein Pflichtteilsberechtigter vom Erben verlangen, dass dieser ihm zum Zwecke der Berechnung seiner Pflichtteils- und ggfs. Pflichtteilsergänzungsansprüche Auskunft über den Bestand des Nachlasses erteilt.   Der verpflichtete Erbe hat in die ...→ weiterlesen


5.7.2016

Die Rechtswahl nach der Europäischen Erbrechtsverordnung

    1. Anwendungsbereich der EUErbVO   Bekanntlich gilt die neue Europäische Erbrechtsverordnung für Sterbefälle ab dem 17.08.2015. Angewandt wird sie in allen Mitgliedstaaten der EU außer Irland, Dänemark und Großbritannien. Der „Brexit“ sp ...→ weiterlesen


3.7.2016

Kein Zwangsmittel gegenüber Erben zur Benennung der Anschriften der Geschwister möglich

Das OLG Karlsruhe hatte folgenden Fall zu entscheiden: Das Nachlassgericht hatte dem testamentarischen Alleinerben aufgegeben, die Anschriften seiner Geschwister (gesetzliche Miterben) zu benennen, um diese vom Erbfall informieren zu können. Als dem der Alleinerbe nicht nachkam, setzte das Geri ...→ weiterlesen


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